Berichte aus Togo

Motivation

Ein Großteil der Umsetzung unserer Projekte findet in Togo statt. Deshalb möchten wir euch mit unseren Berichten einen direkten Einblick geben.

Persönliche Eindrücke

Unsere Berichte spiegeln dabei einen subjektiven und persönlichen Eindruck aus Togo und der Arbeit vor Ort wieder.

Einblick in verschiedene Themen

Wir stellen euch abwechselnd verschiedene Projekte, Personen
und Aufgabengebiete
vor.

Bericht von Maike und Colin, September 2017
Bericht von Leon, April 2018
Bericht von Hannah, August 2018
Bericht von Akoéle, August 2018
September 2017 Bericht von Maike und Colin - Mitglieder vom Verein der Freunde Togos

Besuch in Togo: Urlaub bei Freunden und Arbeit mit Partnern

Woezo Maike, woezolooo Colin, herzlich Willkommen - so hat uns das ASEVEC-Team um Sani, Paulin und Sandra vor einem Monat begrüßt, als wir am neuen Flughafen in Togos Hauptstadt Lomé angekommen sind. Miagadogo und Eyi Zande – Auf Wiedersehen und bis bald – so haben wir uns nach einigen Wochen von unseren Freunden wieder verabschiedet und bleiben über WhatsApp, Skype etc. ständig in Kontakt. Die Wochen zwischen Begrüßung und Verabschiedung waren zugleich schön, vertraut, zufriedenstellend, aber auch spannend, überwältigend und aufregend.

Für uns beide war es schon der vierte Aufenthalt in Togo. Schön und vertraut war es dementsprechend, im Kreise von Freunden Zeit zu verbringen, Neuigkeiten auszutauschen, zu diskutieren, die gute togoische Küche und das (nach deutschem Reinheitsgebot gebraute) togoische Bier zu genießen – Evivi nto – sehr lecker! Ein paar Nachmittage konnten wir auch herrlich entspannt Urlaub am Strand unter Palmen am atlantischen Ozean machen. Neben Französisch konnten wir auch einige Phrasen auf Ewe unterbringen – zur großen Freude unserer Nachbarn, Freunde und aller Motoradtaxifahrer.

«Ca va aller — das wird schon! »

Aktuelles aus Togo: und gerade von Motorrädern gesprochen haben, in Togo tragen Motorradfahrer endlich Helme, bei zunehmenden Straßen und Verkehr sehr wichtig und für uns viel entspannter! Das Internet funktioniert deutlich besser als vor ein paar Jahren. WhatsApp-Anrufe nach Deutschland sind aus Lomé gar kein Problem mehr und auch innerhalb Lomés eine echte Alternative, da telefonieren in Togo immer noch viel zu teuer ist. Leider wurde jedoch das Internet kurzerhand für fünf Tage von der Regierung ausgeschaltet, um die Kommunikation bei den landesweiten Protestmärschen der Opposition zu erschweren. Hauptziel der momentan geeinten Opposition ist es, die Verfassung zu ändern, sodass ein togoischer Präsident zukünftig nur noch zwei Mandate à fünf Jahre ausführen darf. Derzeit wird im Parlament darüber beraten, Ausgang ungewiss. Ca va aller – Das wird schon!

Soweit zum Urlaub, Alltag und Leben in Lomé. Nun zur „Arbeit“: Ihr könnt euch vielleicht vorstellen, wie schön und aufregend es für uns war, mit dem Team von ASEVEC um Sani, Paulin, Sandra und Rodrigue unsere gemeinsamen Projekte zu besichtigen. Mit Paulin, dem Verantwortlichen für das Stipendienprogramm, haben wir das erste Ausbildungsjahr der bisherigen Stipendiaten besprochen und ihre begeisterten Berichte gehört. Zudem konnten wir fünf neue vielversprechende Kandidaten treffen und ihre Bewerbungen besprechen.
Natürlich durften Besuche der Patenfamilien in Lomé und Avedjé nicht ausbleiben, und so konnten wir schöne und herzliche Wiedersehen mit den Familien genießen. Zwei Jugendliche haben Nora und Colin anlässlich ihrer Hochzeit sogar Bilder gemalt.

Das große Highlight war der Besuch des Centre Sonagno, unserem Zentrum für Kinder und Familien in Gléi. Das letzte Mal, als wir persönlich auf dem Grundstück waren, ließ nur das Fundament vermuten, was hier entstehen würde. Auch wenn wir natürlich über Fotos auf dem Laufenden gehalten worden waren, so war es doch ein ganz besonderer Moment, durch das Haupttor einzutreten und das Gebäude, das Apatâme (Unterstand), die Spielfläche, die Gemüsebeete, einige Hühner und den Brunnen samt Wasserturm jetzt auch „live“ zu sehen.

Wir waren auch sehr glücklich, alle Angestellten persönlich kennenzulernen: den Erzieher Rodrigue, die Psychologin Sandra sowie die zwei Tatas und zwei Pförtner. Die vier Mädchen, die bereits ins Centre eingezogen sind und das letzte Schuljahr am benachbarten Gymnasium bestanden haben, waren nicht zu Hause, sondern über die Sommerferien im Kreis ihrer Familien. Unsere Psychologin hat diese Familienbesuche unterstützt, um die Erlebnisse zu verarbeiten. Trotzdem war im Centre Sonagno „full-house“ angesagt, weil zu dem Zeitpunkt 20 Kinder aus unseren Patenfamilien eine Woche lang ein Ferienprogramm machten - mit Sport, Spiel, Gesang, Ausflügen und verschiedenen Workshops zu den Themen Stressbewältigung, Zeitmanagement und Sexualität. Während unseres Aufenthalts ist auch die erste Freiwillige von ASEVEC aus Deutschland angekommen, und wir konnten uns direkt kennenlernen - jetzt freuen wir uns auf die Zusammenarbeit in den nächsten 12 Monaten und sind gespannt, was Maria uns aus Gléi berichtet.

Vor dreieinhalb Jahren, haben wir bei einem vorherigen Besuch in Togo in etlichen Gesprächen die damals noch unglaublich klingende Idee der Gründung eines Kinderheims in Togo entwickelt. Beide Vereine sind seither an dieser großen Aufgabe gewachsen, und seit einigen Monaten steht das Centre Sonagno. Sicherlich muss das Zentrum in den nächsten Monaten noch weiter mit Leben gefüllt und schulische sowie kulturelle Angebote für Kinder und Familien im ganzen Dorf geschaffen werden. Dementsprechend wird viel Arbeit auf ASEVEC und insbesondere das Team in Gléi zukommen. Trotzdem haben wir auch diesen Aufenthalt genutzt, um in die Zukunft der Zusammenarbeit zwischen ASEVEC und den Freunden Togos zu blicken.

« ASEVECs Vorstellungen von neuen Projekten passen hervorragen zu unseren. »

Uns ist dabei wieder aufgefallen, dass ASEVECs Vorstellungen von neuen Projekten hervorragend zu unseren passen: Bildung, Ausbildung für den Arbeitsmarkt, Entwicklungsmöglichkeiten einer ländlichen Region (Gléi), nachhaltige Landwirtschaft. Bei ersten Recherchen in diese Richtung konnten wir ASEVEC begleiten, bei Gesprächen mit Absolventen im Bereich Landwirtschaft und mit einem ehemaligen Schulleiter des „institut national de formation agricole“ (INFA), aber auch bei Besuchen eben dieses staatlichen Landwirtschafts-Ausbildungszentrums sowie des Ministeriums für berufliche Ausbildung. Diese Besuche und Gespräche waren interessant und aufregend, aber auch motivierend – Bildung im landwirtschaftlichen Bereich, das werden wir uns wohl noch öfters durch den Kopf gehen lassen. Wer weiß, was wir in dreieinhalb Jahren besichtigen können…?

Wir werden uns jedenfalls bald in Togo wiedersehen – Miagadogo!
Bis dahin gibt´s natürlich wieder WhatsApp, E-Mails und Skype.

Danke für euer Interesse! Irgendwie konnten und wollten wir uns nicht kürzer fassen.

Maike & Colin

April 2018 Bericht von Leon - Mitglied vom Verein der Freunde Togos

Erstes Wiedersehen mit Togo nach 4 Jahren

Rund ein halbes Jahr nach Maike und Colin habe ich nach mittlerweile vier Jahren endlich auch mal wieder die Möglichkeit gehabt das schöne Togo wiederzusehen. Anders als die Beiden hatte ich seit meinem Freiwilligendienst 2013/14 das Land nicht erneut bereist, was für mich doppelte Vorfreude bedeutete! Am 30. März bin ich mit einem guten Freund aus Frankfurt Richtung Lomé aufgebrochen, um für zwei Wochen alte und neue Freunde zu treffen. Bei meinem ersten Aufenthalt kannte ich weder ASEVEC noch Sani - umso mehr habe ich mich nun über die Möglichkeit gefreut, während meines Aufenthalts die Gesichter hinter den Namen kennenzulernen, um näher mit unserem Partnerverein zusammenzuarbeiten.

Bereits bei unserer Ankunft am noch relativ neuen Flughafen "International Gnassingbé-Eyadema" (benannt nach dem Vater des jetzigen Präsidenten) sind für mich viele Erinnerungen und Gefühle wiederaufgekommen. Besonders bei der ersten Autofahrt, die mitten durch die Hauptstadt zu unserer Auberge ging, habe ich viele alte Eindrücke wiederaufnehmen können - die erdrückende Hitze selbst abends, der chaotische Verkehr, die viele netten Menschen, etc. All diese Momente, die noch eng mit meinen Erinnerungen von vor 4 Jahren verknüpft waren, konnte ich in der Zeit vor Ort genießen.

Beim ersten kalten Bier "Pils", das Maike und Colin auch schon gelobt haben, habe ich dann mit Sani über die anstehenden Aufgaben und unsere Pläne gesprochen. Immerhin standen einige Punkte auf dem Plan: vom Kennenlernen der Mitglieder von ASEVEC über den Besuch vom "Centre Sonagno" hin zu einem Treffen mit den togoischen StipendiantInnen unseres Stipendienprogrammes.

Es ergab sich für mich also ziemlich schnell die Möglichkeit, mich mit dem gesamten Team von ASEVEC zu treffen, um besonders über das neue landwirtschaftliche Projekt zu sprechen. Hierbei entstanden neue Ideen und besonders das direkte Arbeiten war hilfreich, um Missverständnissen vorzubeugen und unsere Ideen gemeinsam abzugleichen und weiterzuentwickeln. Bei den Treffen waren neben Sani, Paulin, Rodrigue und Sandra auch zwei (voraussichtlich) neue Mitglieder von unserem Partnerverein mit dabei; Grand-Frère und Toussaint.

Mit Sandra und Sani sind wir dann ein paar Tage später in Richtung Atakpamé zum Centre Sonagno gefahren; für mich das erste Mal, was natürlich sehr aufregend (für mich) war! Ich konnte dort viele Eindrücke sammeln und habe ein schon gut funktionierendes Zentrum gesehen. Mittlerweile ist nach der hektischeren Anfangsphase etwas Routine in das Leben dort eingekehrt - es leben jetzt 14 Kinder dort, die von zwei "Tatas" und einem Erzieher betreut werden. Außerdem wechseln sich zwei Gardiens (Pförtner) ab, die sogar angefangen haben auf dem Grundstück Yams und viel anderes Gemüse anzubauen. Das Team komplettiert Maria, die deutsche Freiwillige, die mittlerweile schon seit einigen Monaten dort arbeitet. Mit Maria und dem Team konnte ich über das Zentrum sprechen und mit den Kindern etwas Zeit verbringen. Ich konnte viele positive Eindrücke sammeln und durfte sogar zusammen mit Sani die Bibliothek mit den ersten Romanen einweihen, was besonders toll für mich war!

Alles in allem habe ich 14 sehr spannende, ereignisreiche und vor allem schöne Tage in Togo gehabt, was ich besonders Sani zu verdanken habe, der sich viel um uns gekümmert hat. Nach mittlerweile ein paar Wochen in Deutschland zurück, kann ich auf jeden Fall sagen, dass mir vieles aus Togo schon fehlt und ich das nächste Mal kaum erwarten kann!

Akpekaka loo Togo! 😊

Leon

August 2018 Bericht von Hannah - Mitglied vom Verein der Freunde Togos

Spontaner Besuch in Lomé

Durch Leon's begeisterte Erzählungen und Fotos habe ich festgestellt, wie sehr mir das Land und meine Freunde fehlen. Also beschloss ich relativ spontan für drei Wochen nach Lomé zu reisen.

Ich habe meinen Freiwilligendienst im Juli 2017 beendet und bin somit nach einem guten Jahr nach Lomé zurückgekehrt. In meinem Jahr in Togo hatte ich das Glück, Sani's Nachbarin zu sein und bin somit schnell mit ASEVEC in Kontakt gekommen. Ich habe den Bau des Centre Sonagno damals mitverfolgt und wurde vorerst als Fotografin für den Verein der Freunde Togos eingesetzt. Nach Beendigung des Freiwilligendienstes wurde ich dann als Mitglied tätig.

Aus der Nachbarschaft mit Sani entwickelte sich schnell eine enge Freundschaft und somit freute ich mich sehr, ihn und die Entwicklung der Großprojekte sehen zu können.
Sani, der sich liebevoll als mein "père togolaise" (togoischer Vater) betitelt, hat mich vom Flughafen abgeholt und das Wiedersehen war sehr herzlich. Es hat sich schnell so angefühlt, als wäre ich nie weg gewesen.
Einige Tage nach meiner Ankunft stand dann die erste Fahrt nach Gléi an, die wir getrennt von dem ersten Besuch des landwirtschaftlichen Projekts in Kougblenou Copé geplant hatten. Begleitet wurden wir von Sandra, die die Kinder im Centre Sonagno psychologisch betreut und die ich ebenfalls schon kannte.

Ich freute mich sehr die Tatas, den Security-Guard und die Kinder wiederzusehen (da vor meiner Abreise 2017 bereits vier Mädchen im Centre gewohnt haben) und die neuen Kinder sowie die erste Freiwillige (Maria) kennenzulernen. Die Stimmung war sehr ausgelassen, da die Sommerferien in Togo bereits begonnen hatten und die Kinder dabei waren einen Teil der Mauer weiß zu streichen, um dort später farbige Gemälde zu malen. Das Zentrum hat sich in dem einen Jahr sehr verändert. Zum einen wurde in der Zwischenzeit das Apatame errichtet, Mais angebaut und zum anderen sind meine damals gepflanzten Mangobäume fleißig gewachsen.

Eine Woche später stand dann die Fahrt nach Kougblenou Copé auf dem Programm, worauf ich mich persönlich besonders gefreut habe, da das Projekt ja erst kürzlich gestartet ist. Diesmal wurden Sani und ich nicht nur von Sandra, sondern auch von Sherif (Mitglied beim Verein der Freunde Togos) und von Judith (meiner Nach-Freiwilligen in Lomé, die sich sehr für die Arbeit des Vereins in Togo interessiert) begleitet. Dort angekommen haben wir die Chance gehabt, Grand Frére Abel, den Projektleiter, und das Team vor Ort kennenzulernen. Dazu gehören vor allem die Techniciens und die Dorfbewohner, die dort arbeiten. Ich persönlich war positiv überrascht, wie viel in der kurzen Zeit schon angebaut worden ist. Es war unglaublich, welche Mengen Soja und Mais schon gepflanzt worden sind. Zudem wird momentan der Lagerraum fertiggestellt.
Besonders interessant war es mit dem Projektleiter über den bisherigen Verlauf des Projektes zu reden und zu sehen, wie viel Leidenschaft und Begeisterung er für dieses hat.
Nachdem wir bei dem landwirtschaftlichen Projekt waren, sind wir nochmal ins Zentrum gefahren, wo mittlerweile die Wände fertig bemalt worden sind.

Für mich war es sehr schön, Sherif und später noch Akoélé kennenlernen zu können.

Meine drei Wochen in Togo waren wunderschön und ich bin sehr froh, dass ich die Möglichkeit genutzt habe, nach einem Jahr nach Lomé zurückzukehren, um den Kontakt zu dem Land und meinen Freunden vor Ort aufrechtzuerhalten. Besonders dank Sani fühle ich mich in Togo immer herzlich willkommen. Wir haben viele interessante und anregende Gespräche bei diversen Mittagessen, dem ein oder anderen togoischen Pils und unseren mittlerweile zur Tradition gewordenen sonntäglichen Fufu-Essen geführt.
Sowohl das Centre in Gléi als auch das Projekt in Kougblenou Copé haben sich bewundernswert entwickelt. Die Arbeit im Verein und die Zusammenarbeit mit ASEVEC sind eine große Bereicherung für mich. Ich freue mich jetzt schon auf meinen nächsten Besuch in Togo und freue mich mit Spannung auf die zukünftige Zusammenarbeit.

Eyizande!

Hannah

August 2018 Bericht von Akoéle - Mitglied vom Verein der Freunde Togos

Mein Abenteuerurlaub von Köln nach Gléi

Die Idee in Planung

Nachdem ich 6 Jahre meine Familie nicht gesehen habe, beschloss ich im Januar sie zu besuchen. Nach der jährlichen Mitgliederversammlung der Freunde Togos war ich so begeistert und motiviert, dass ich entschied, zum Zentrum Sonagno in Gléi zu fahren. Meine Vorbereitungen fanden bereits von Mai bis Juni statt. Ich war sehr aufgeregt, ASEVEC und die Kinder im Centre kennenzulernen. Also verfasste ich ein Spielprojekt und ein Konzept für eine Schulung der Mitarbeiter vom Zentrum, weil ich Erziehungswissenschaftlerin und Kindheitspädagogin bin.

Treffen mit Freunden Togos

Angekommen in Lomé war ich sehr erleichtert und richtig froh, dass es bald losgehen würde. Ich nahm Kontakt zu Hannah auf und schon trafen wir uns zwei Tage nach meiner Ankunft. Ich lernte sie dann richtig kennen, genauso wie Judy, eine Freiwillige. Am Tag von Hannahs Abreise lernte ich Sani kennen. Was für ein netter Mann! Wir freundeten uns sofort an und verabredeten uns für einen Convoie von Lomé nach Gléi am nächsten Tag. Die Reise war sehr lustig. Sani fuhr vor und mein Freund und ich hinterher. Sani wartete immer wieder, ohne schnell zu bremsen, wenn er uns hinter sich nicht mehr gesehen hat. Mein Freund und ich haben so viel gelacht :-)!

In Gléi angekommen

Als wir im Centre ankamen, wurden wir sehr warmherzig empfangen. Die Kinder waren sehr nett und liebenswert! Das anwesende Team war ebenfalls super freundlich zu uns. Ich lernte auch Maria, die Freiwillige, kennen. Nach der Begrüßung gab es eine große Vorstellungsrunde. Ich besichtigte die Räumlichkeiten und war total fasziniert, was in einem Jahr erreicht worden war. "Tolle Arbeit!", sagte mein Freund. Wir vereinbarten direkt den Start der Schulung für den nächsten Tag.

Schulung

Für die Schulung waren fünf Mitarbeiter und ein Vertreter von ASEVEC anwesend. Man konnte die Motivation von jedem einzelnen sehen. Zwar waren alle etwas zurückhaltend, was auch normal war, aber nach dem Gebet und dem psychomotorischen Einstieg waren alle etwas lockerer. Die Schulung war ein Erfolg. Im Anschluss fand das Spielprojekt mit den Kindern statt. Sowohl zur Schulung als auch zum Spielprojekt gab es nur positive Rückmeldungen. Die Kinder wollten nicht mehr aufhören und wollten eine Zugabe. Schade, dass es so kurz war. Wir hatten sehr viel Spaß!

Auf Wiedersehen!

Am späten Abend, als alles vorbei war, sagten wir uns auf Wiedersehen. Was für ein Tag!!! Eine jährliche Wiederholung würde uns allen guttun. Eine Woche später traf ich Sani und Paulin in Lomé im Büro von ASEVEC und gab ihnen mein Feedback.

Ich freue mich auf nächstes Jahr, denn es ist jetzt in Planung, dass es ein nächstes Mal geben wird.

Bye bye! Miadogo loo!

Akoélé